Kreuzfahrt durch den Panama-Kanal, Teil 3

Von Panama nach Fort Lauderdale

Die letzte Etappe der Kreuzfahrt vom Pazifik zum Atlantik

bus art
Bus in Colón

Nun haben meine Kunden und ich nur noch ein paar Tage an Bord der Celebrity Infinity, die uns auf unserer Kreuzfahrt durch den Panama-Kanal von San Diego nach Fort Lauderdale bringt. Das Rahmenprogramm hat der dänische Veranstalter Seadane Travel organisiert. To the English blog

shore excursions celebrity infinity
Wow, mein eigener Ausflug!

Wir sind nun früh aufgestanden und unser deutschsprechender Guide Jorge Louis, der nur Carlos genannt werden möchte, wartet bereits mit dem Fahrer Dany im Kleinbus auf uns. In weniger als einer Stunde fahren wir auf der Autobahn von Colón auf der Atlantik-Seite wieder zum Pazifik, nach Panama City. Gestern, als Kreuzfahrt durch den Panama-Kanal hat es 10 Stunden gedauert.

Stadtansicht Panama
Wolkenkratzer in Panama

Wir fahren am künstlich angelegten Gatun See entlang, der nun zum großen Teil mit seinem Regenwald unter Naturschutz steht und vielen Tier- und Pflanzenarten eine Heimat gibt.

Dann sind wir in

Panama City.

Die Skyline erinnert mich, wie auch schon bei meinem ersten Besuch vor ein paar Jahren, sehr an Miami. Sicher sind auch wieder einige Wolkenkratzer dazu gekommen.

Haeuser in Panama
Wolkenkratzer in Panama

Es ist noch recht früh, als wir an unserem ersten Stopp, dem ältesten Teil der Stadt, Panama Viejo ankommen. Die Ruinen der ersten Siedlung werden in einer Art Park am Meer erhalten. Mit einer kleinen Bahn werden wir zum anderen Ende gefahren, wo sich an der Stelle des ehemaligen Rathauses nun ein neues, kleines Museum befindet. Da wir die erste Gruppe vom Schiff sind, hat Carlos viel Zeit uns alles zu erklären.

Ruinen von Panama Vieja
Blick über Panama Viejo

Mit vielen Sklaven wurden die Klöster, Kirchen und Häuser aus Steinen und Korallen errichtet. Nach dem Rundgang im gut klimatisierten Museum schauen wir uns nun zwischen den Ruinen um, die heute überwiegend von Kurzhalsgeiern, Leguanen und Eichhörnchen bewohnt werden.

Kurzhalsgeier
unter Geiern in Panama Viejo
Ruine in Panama
Kirchenruine von Panama Viejo

Dann geht es durch das neue Panama zurück ins Zentrum, zum spanisch an anmutenden Casco Viejo, das wunderschön bunt in der gleißenden Sonne daliegt. Vor ein paar Jahren war ich ja schon einmal hier. Viele der alten Häuser sind mittlerweile restauriert worden, aber es stehen auch genügend Ruinen herum, wo nur noch die Fassade erhalten ist. Gut situierte Investoren können sich hier sicher noch einbringen….

Kirchenruinen in Panama
Ruinen im alten Teil von Panama

Zwischen den engen Häuserzeilen hat die Sonne wenig Chance bis nach unten zu dringen, so können wir einigermaßen schattig durch das alte Viertel schlendern. Wir besuchen auch einige Kirchen. In einer wird gerade ein recht properes Baby getauft. Hier ist auch eine riesige Krippenszene in einem Nebenraum zu bewundern.  Wegen der riesigen Ausmaße wird sie gar nicht mehr abgebaut.

Weihnachtsdekoration in Panama
riesige Krippe, die auch während des Jahres nicht mehr abgebaut wird

Carlos erzählt uns u.a. auch vom teuersten Kaffee der Welt, der hier in Panama angebaut wird. Er heißt Geisha Kaffee und kostet z.Z. über $ 800 pro Kilo, eine Tasse kostet, in dem Café, das wir bald erstürmen, immerhin $ 10. Nun, da hört bei mir der Spaß auf und ich trinke sehr leckeren „normalen“ Kaffee, vom frisch gebackenen „Rüblikuchen“ könnte ich glatt ein zweites Stück essen, aber leider wartet unser Schiff in Colón.

alter Stadtteil von Panama city
restaurierte Häuser im alten Panama

Der schon fast obligatorische Regen fängt erst an, als wir schon wieder im Minibus sitzen, so kommen wir trocken an Bord zurück.      

Kirche
Goldene Kirche in Panama

Bald fährt die Celebrity Infinity weiter, um am nächsten Morgen pünktlich um 9 Uhr in

Cartagena, Kolumbien

anzulegen. Es ist der letzte Landgang auf der Kreuzfahrt durch den Panama-Kanal.

Leben in Cartagena
Straßenscene in Cartagena

Da Dirk und ich schon hier waren, haben wir beschlossen, meinen Kunden diese alte Stadt oder besser die Altstadt, selbst zu zeigen. Aber wir haben Glück, da einer der vielen Taxifahrer ein größeres Auto hat und sogar ein wenig Deutsch spricht. Für $ 70 will er uns 3 Stunden herumfahren und sogar durch die Altstadt führen. Also los, das ist ein Angebot, denn der Hop on Hop off- Bus verlangt schon $ 45 pro Person.

Holzbalkone
alte Häuser in Cartagena

Zunächst geht es zum ältesten und vielleicht wichtigsten und sehr gut erhaltenen Fort in Mittel-und Südamerika. Es ist das Castillo San Felipe de Barajas. Eigentlich hätte man von hier aus wohl einen tollen Blick auf die Altstadt, aber ist so heiß, dass wir den Aufstieg in der prallen Sonne scheuen. Laut „Duran Duran“, unserem Fahrer ( er heißt Duran mit Nachnamen), kostet der Eintritt $ 10. Andere Gäste erzählen uns später, es seien $ 21 pro Person und nicht das Geld wert gewesen. Nun, ich kann es nicht beurteilen.

old fort in Cartagena
Fort San Felipe de Barajas

Bevor wir die Altstadt von Cartagena besuchen, fährt Duran Duran uns noch zum Haus des sechsmaligen ehemaligen Präsidenten Rafael Nunez; sehr luftig und aus Holz ist es gebaut. Auf ihn geht u.a. die Verfassung und die Nationalhymne Kolumbiens zurück.

Statue
liegende Dame in Cartagena

Dann in der Altstadt staunen wir über die vielen wunderschön restaurierten bunten Häuser mit ihren bewachsenen Balkonen. Überall laden zumeist geschmackvolle kleine Läden zum Shoppen ein. Natürlich fehlen auch hier die Straßenhändler nicht, bei denen kräftig gehandelt werden darf.

Leider ist das Goldmuseum wegen Renovierung geschlossen und in der prachtvollen Kirche wird gerade eine Messe gelesen, es ist ja auch Sonntag.

Strassenkunst
Kunst aus Eisen in Cartagena

Pünktlich zum Ende unseres Stadtrundganges gibt es einen gleißenden Blitz und einen krachenden Donnerschlag. Wir schaffen es gerade noch trockenen Fußes zum Auto, dann geht der Regen los.

Am Hafen angekommen retten wir uns vor den Sturzfluten mit einem leckeren Kaffee Latte unter einen Sonnenschirm und warten das Gewitter ab. Mit uns wartet einer der vielen hier lebenden Pfauen das Unwetter unter einem Dachvorsprung ab. Die Touristen stören ihn nicht. Die Flamingos in einem Gehege stört der Regen eh nicht. Wohin sich die hier lebenden Papageien und Äffchen verzogen haben, die auch in diesem kleinen Zoo leben, weiß ich nicht, aber die Ameisenbären zeigen sich von dem Regen auch recht unbeeindruckt.

Hafen von Cartagena
letzter Blick auf Cartagena

Das war nun der letzte Landgang auf unserer Kreuzfahrt durch den Panama-Kanal. Noch zwei Seetage und wir sind in Fort Lauderdale. Von Miami fliegen wir dann zurück ins herbstliche und sicher sehr viel kühlere Deutschland.

Mal sehen, wohin die nächste Reise führt.

Tortenschlacht
Kuchenkunst an Bord der Celebrity Infinity

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Leguan in Panama
Ruinenbewohner

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