Eine Woche RIU Palace Maldivas

Eine Woche auf den Malediven, präziser auf Kedhigandu Island, der Insel mit dem RIU Palace Maldivas, lasse ich mich verwöhnen.

das RIU Palace Maldivas von oben

To the English blog and more photos (Mein Blogbeitrag enthält unbezahlte Werbung wegen Namens-und Markennennung)

Anreise

Wie gelangen mein Mann und ich auf das Dhaalu Atoll? Wir nehmen den nonstop Flug mit Condor von Frankfurt nach Malé, der Hauptstadt der Malediven.

Die Malediven sind ein islamischer Staat. Von den rund 1200 Inseln sind ca. 200 bewohnt und es kommen noch einmal über 100 Hotelinseln dazu. Auf diesen wohnen in der Regel höchstens noch die Angestellten des Hotels, wenn die nächste Insel zu weit weg ist. Trotzdem gibt es auch einige Inseln, auf denen kleine Hotels zu finden sind, die in den Wohngebieten liegen. Hier darf man nur in speziell gekennzeichneten Abschnitten des Strandes baden, schnorcheln usw.

Karte des Dhaalu Atolls

Wir landen also in Malé. Hier werden wir nach der Zollkontrolle von einem Repräsentanten von RIU empfangen und direkt zum Nationalen Flughafen gebracht. Sozusagen eine Tür weiter. Wir geben unser Gepäck wieder auf und schon bald sitzen wir in einer Maschine von Manta Air, die uns in ca. 35 Minuten zum Flughafen der Insel Kudahuvadhoo bringt. Dieser befindet sich auf der Nachbarinsel. Unser Gepäck wird eingesammelt und wir sehen es erst auf dem Zimmer wieder. Wir werden in einem Bus in ca. 5 Minuten zum Hafen auf der anderen Seite der Insel gefahren. Hier besteigen wir ein Schnellboot des Hotels und in 20 Minuten sind wir dann in der Rezeption des RIU Palace Maldivas angekommen.

RIU Malediven

RIU Palace Maldivas

Das 5 Sterne Hotel heißt uns mit einem Cocktail willkommen und man klärt uns über alles Wichtige auf. Jeder bekommt einen individuellen Code für das wirklich exzellente WLAN, das eigentlich überall auf der Insel sehr gut funktioniert. Dann werden wir mit einem Golfcart über den Steg, der das RIU Atoll und das RIU Palace Maldivas verbindet, vorbei an den Wasserbungalows, zu unserer Juniorsuite gefahren. Dieser Shuttleservice besteht praktisch rund um die Uhr.

die Wasserbungalows

In den zweistöckigen Häusern sind jeweils acht Suiten untergebracht. Sie sind wirklich groß, mit einem großzügigen Balkon. Hier gibt es zwei Stühle mit verstellbarer Rückenlehne, einen kleinen Tisch und ein Gestell zum Wäschetrocknen.

Unsere Juniorsuite

 Unsere Juniorsuite befindet sich oben und wir freuen uns über das gläserne Geländer. So können wir den oft wunderschönen Sonnenuntergang kurz nach 18 Uhr direkt von hier genießen. Eine sehr fotogene Palme direkt davor macht sich sehr gut als Fotomodel.

ein Sonnenuntergang

Viel Stauraum im großen Schrank und den Kommoden nimmt schnell unsere Kleidung auf. Dann trinke ich erstmal etwas Kaltes aus der Minibar, die täglich neu gefüllt wird und auch gern individuell angepasst wird. Ein Getränkespender mit 4 „geistigen“ Getränken hängt über dem Kühlschrank. Ich denke, da mache ich mir lieber hin und wieder einen Kaffee oder Tee, denn bei dieser umfangreichen All Inclusive Getränkekarte an den Bars muss ich nicht auch noch auf dem Zimmer trinken.

unsere Juniorsuite

Besonders begeistert mich das offene Bad mit zwei Waschbecken und einer riesigen Dusche. Hier würden lässig 5 Personen gemeinsam unter der Regendusche oder dem normalen Brausekopf stehen können. Ein Föhn, Kosmetiktücher, Conditioner, Seife und eine wohlriechende Bodylotion fehlen natürlich auch nicht. Das WC ist separat.

Die Klimaanlage geht automatisch aus, wenn die Balkontür geöffnet ist und lässt sich individuell regeln oder ausschalten.

Das Kingsizebett ist extrem bequem und richtig groß, alle Lichter und auch der Deckenventilator lassen sich von hier ein-und ausschalten.

Unser Roomboy Bhathiya ist ein wahrer Dekorationskünstler. Jeden Morgen, wenn wir vom Frühstück kommen, finden wir nicht nur ein blitzblankes Zimmer, sondern auch ein wunderschönes Kunstwerk aus Blättern auf dem Bett vor.

Bettdekoration

Andere Zimmerkategorien

Leider kann ich mir die anderen Zimmerkategorien nicht anschauen, da das Hotel voll belegt ist. Der Manager des RIU Palace Maldivas erklärt uns aber (sogar auf Deutsch!), dass die Zimmer in den Overwaterbungalows noch größer sind. In jedem der Bungalows befinden sich drei Zimmer, die alle einen direkten Zugang zum Meer haben. Das mittlere hat dann auch noch extra einen kleinen Swimmingpool. Allen ist aber gemeinsam, dass kein Geländer o.ä. die Aussicht auf das Meer stört. Für kleine Kinder, die noch nicht schwimmen können, kann es gefährlich werden. Nur mit einer Freischreibeerklärung dürfen Eltern hier mit kleinen Kindern wohnen, da das Risiko doch groß ist, dass ein Kind mal ins Wasser fällt.

ein Wasserbungalow

RIU Atoll

Ich habe das große Glück, dass der Manager des RIU Atoll, das auf der Nachbarinsel Maafushi Island liegt und mit einer 800 Meter langen Betonbrücke verbunden ist Zeit für mich hat und mir wenigstens zwei weitere Zimmerkategorien des 4 Sterne Hotels zeigen kann. Alle anderen sind auch hier belegt.

Terrasse Wasserbungalow RIU Atoll

Er zeigt uns zunächst einen Overwaterbungalow, von denen es weniger gibt als im Palace Hotel. Die Raumgröße ist wohl etwas größer als unsere Juniorsuite, ansonsten aber sehr ähnlich ausgestattet. Allerdings gibt es noch eine freistehende Badewanne im Zimmer. Auch hier haben die Terrassen kein Geländer, sind also für kleine Kinder auch nicht wirklich geeignet.

Dann schauen wir uns noch ein Standardzimmer an, das doch erheblich kleiner ist als unsere Suite.

RIU Atoll Strand

Insgesamt ist diese Insel mit dem RIU Atoll auch um einiges größer als die Insel des RIU Palace Maldivas.

Die Meerwasserentsalzungsanlage und das eigene Klärwerk, sowie auch die Unterkünfte der Angestellten befinden sich hier auf dieser Insel.

Aktivitäten und Unterhaltungsmöglichkeiten

Ausserdem noch die Wassersportbasis mit Jetskies, Standuppaddleboards, Tauch-und Schnorcheausrüstungen usw. Hier werden auch die Touren zur Delfinbeobachtung und weitere Wasseraktivitäten gebucht. Vieles ist im Preis inklusive, einiges muss zusätzlich dort bar oder mit Kreditkarte bezahlt werden.

Wassersportbasis RIU Atoll

Die große Showbühne mit OpenAir-Bar, ein Shop, das Animationsprogramm und der Kinderclub befinden sich ebenfalls hier auf dieser Insel. Generell stehen alle Bereiche des RIU Atolls auch den Gästen des RIU Palace Maldivas offen, umgekehrt nicht.

ein Spinnerdelfin

Vier Spezialitätenrestaurants können reserviert werden und ohne Zuzahlung genutzt werden. Den Gästen des RIU Atoll stehen das italienische Restaurant und das Steakhouse zur Verfügung, den Gästen des RIU Palace Maldivas zusätzlich auch noch das japanische Restaurant und das Krystal, ein Fusion Restaurant. Vom japanischen Restaurant war ich besonders begeistert, aber das ist ja Geschmackssache.

das Steak House

Jedes Hotel hat natürlich noch ein eigenes Hauptrestaurant, in dem morgens, mittags und abends köstliche Buffets hergerichtet werden. Sie sind nicht nur außerordentlich vielfältig, total lecker, sondern auch optisch ein Hingucker. Im RIU Palace Maldivas gibt es an dem Sonntag, den wir dort sind, ein Galabuffet mit noch mehr Spezialitäten. Auch Vegetarier und Veganer finden hier immer reichlich Möglichkeiten.

Kokosnusspflücker am Werk

Besonders gut finde ich, dass die Portionen auf dem Buffet möglichst klein gehalten werden und jederzeit wieder aufgefüllt werden. So wird versucht, möglichst wenige Lebensmittel zu entsorgen. Die Logistik hat mich wirklich beeindruckt die da hinter steht.

Buchstäblich alles muss ja importiert werden und es fehlt an gar nichts! Der Salat ist so knackig, als käme er gerade aus dem Garten, das Fleisch ist fantastisch, wie auch die vielen Obst-und Gemüsesorten.

Juniorsuiten RIU Maldivas

Besonders gern bediene ich mich am asiatischen Teil des Buffets. Indische, Sri Lankische, Maledivische und viele andere asiatische Köstlichkeiten lassen mich immer wieder schier in Verzückung geraten. Ich mag es gern, wenn das Essen scharf und authentisch ist!

Obwohl es ein muslimischer Staat ist, gibt es auch Schweinefleisch, wenn auch überwiegend andere Sorten. Wurst und Käse finden sich auch. Einzig der Joghurt ist nicht ganz nach meinem Geschmack, dafür liebe ich die frisch gepressten Obstsäfte zum Frühstück umso mehr.

die Poolbar

Meist bedient uns Yasir, der schon am zweiten Tag weiß, dass wir lieber Wasser mit Sprudel trinken, wir gern nach dem Essen einen Kaffee trinken und gern mit ihm plauschen. Ab und zu stellt er mir kurz vor dem Weggehen eine kleine, von ihm abgefüllte Flasche mit Sodawasser hin, damit ich auch auf dem Ausflug oder am Strand kein stilles Wasser trinken muss. Ein wirklich toller Service ist das und dabei ist der junge Mann erst Anfang 20. Der hat bestimmt noch eine steile Karriere vor sich.

Draußen

der Garten des RIU Palace

An allen Stränden sind Sonnenschirme und Liegen aufgebaut. Die vielen Palmen bieten auch Schatten, viele Tausende wurden im Garten neu gepflanzt. Obwohl die Hotelinseln erst seit ca. 6 Monaten in Betrieb sind, wachsen die Pflanzen so schnell, dass schon zurückgeschnitten werden muss. Die Gärtner können über zu wenig Arbeit sicher nicht klagen.

viele Facetten von blau

Ein paar große Flughunde teilen sich die Früchte der Palmen mit ein paar Krähen und anderen Vögeln, auch ein paar nicht störende Insekten finden sich schon in der Vegetation.

Unter Wasser

Besonders beeindruckt hat mit allerdings die Unterwasserwelt, die direkt am Strand beginnt, denn die Korallen wachsen überall. Bei Ebbe kann man bis ans Außenriff waten, da ist das Schnorcheln schon fast schwierig, bei Flut steht mir das Wasser etwa hüfthoch, optimal, um die vielen bunten Fische und Korallen zu beobachten.

Baby-Hai und andere Fische

Leider finden sich auch hier viele durch den Klimawandel und das damit einher gehende wärmere Wasser gebleichte, d.h. abgestorbene Korallen. Aber die gute Nachricht ist, sie regenerieren sich ganz langsam. Allerdings kann auch jeder darauf achten, nicht auf diese empfindlichen Organismen zu treten und vor allem eine Sonnenschutzcreme aufzutragen, die die Korallen nicht angreift. Hier sollte man genau auf die Beschreibung der Produkte auf den Webseiten der Hersteller achten.

Baby Schwarzspitzenriffhai

Außerdem hilft natürlich, wenn man sich Badeshirts- und Shorts anzieht, die einen großen Teil des Körpers bedecken, um nicht krebsrot und total verbrannt aus dem Wasser zu steigen. Flossen sind eigentlich gar nicht nötig, uns haben die Badeschuhe gereicht.

Wir haben sogar das ganz große Glück, dass wir sehen können, wie sich die Korallen vermehren. Alle entlassen zur gleichen Zeit Samen und Eier ins Wasser, die sich dann vereinigen und hoffentlich ordentlich vermehren.

Im Hotel sind Menschen aus über 60 verschiedenen Nationen zu Gast. Alle natürlich mit unterschiedlichsten Gewohnheiten. Manchmal macht es einfach Spaß sich in die Bar zu setzen, einen Cocktail oder Café Latte zu trinken und zu beobachten.

dramatischer Sonnenuntergang

Das Servicepersonal ist extrem freundlich, lächelt irgendwie immer und ist immer hilfsbereit. Wir haben uns den ganzen Urlaub über immer willkommen und umsorgt gefühlt. Wer hier keine Erholung findet, hat selbst schuld.

Wer nun Lust auf einen Malediven-Urlaub bekommen hat, darf sich gern mit mir in Verbindung setzen.

ist das eine Geisterkrabbe?

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RIU Atoll Kinderclub
Juniorsuiten Sonnenaufgangsseite

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Neueste Kommentare

7 Kommentare

  1. 27. Dezember 2019
    Antworten

    Also bei den Malediven bin ich immer etwas zwiegespalten. Ich finde, das sieht zwar traumhaft schön aus, gleichzeitig wüsste ich aber vermutlich schon nach einigen Tagen nichts mehr mit mir anzufangen, weil die Inseln allesamt so klein sind. Und tauchen kann ich aufgrund meiner Lungenprobleme leider nicht 🙁 Trotzdem, wunderschöne Bilder!

    • 28. Dezember 2019
      Antworten

      Hallo Andreas,
      ich kann das gut verstehen! Deshalb haben wir mit einer Woche angefangen. Am 2. Tag wollte ich nach Hause, am letzten nicht mehr weg 🙂
      Ich war herrlich entspannt zwischen schlafen, fantastisch essen, schnorcheln und einfach aufs Meer schauen.
      Liebe Grüße
      Gabriela

  2. 27. Dezember 2019
    Antworten

    Wow, alleine das Bild vom Flugzeug aus ist ja schon mal genial. 🙂 Sieht einfach soooo traumhaft aus! Der Kokosnusspflücker und die Anlage erinnern mich gerade total an mein Resort in der Dominikanischen Republik. So ähnlich stell ich es mir auf den Malediven auch vor, nur eine Spur exklusiver vielleicht. LG Sigrid

    • 28. Dezember 2019
      Antworten

      Hallo Sigi,
      die Vegetation ist sehr ähnlich, der Rest eher weniger, da die Inseln ja sehr klein sind und es so gut wie kein Anbau von Lebensmitteln oder Viehhaltung möglich ist. Das Meer ist aber genauso schön und warm.
      Liebe Grüße
      Gabriela

  3. 26. Dezember 2019
    Antworten

    Liebe Gabriela,
    das sieht ja traumhaft schön aus. Wir haben ja schon ein paar Eindrücke von dir gesehen, aber so gesammelt in einem Beitrag ist das die perfekte Lektüre zum Träumen…
    Liebe Grüße
    Ines und Thomas

    • 26. Dezember 2019
      Antworten

      Liebe Ines, lieber Thomas,
      wie gut, dass manche Träume wahr werden können.
      Alles Gute für euch
      Gabriela

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