Sami Tradition in Schwedisch Lappland

Einen Tag tauchen wir ein in das Leben und die Tradition der Sami (Samen), den Ureinwohnern in Nordeuropa, jenseits des Nordpolarkreises. (To the English blog)

Auf zu den Sami

Die Sami sind traditionell Nomaden, die mit ihren freilebenden Rentierherden durch das Land ziehen. Sie leben in Norwegen, Schweden, Finnland und Russland. Heute nun besuchen wir Eva und Anna in Jokkmokk, das am Polarkreis in Schwedisch Lappland liegt.

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Es ist tiefster Winter hier, Anfang Januar. Jetzt denkt ihr sicher, da ist es doch 24 Stunden dunkel! Nein, soweit nördlich waren wir nicht. Mit einer stundenlangen Dämmerung und einem spektakulären Sonnenaufgang beginnt der Tag gegen 8 Uhr, um 15 Uhr ist es dann aber auch schon wieder stockdunkel.

kleiner Fluss in Jokkmokk

Wir haben 2 Stunden Fahrt von Arvidsjaur, wo wir im Hotel Laponia wohnen, bis Jokkmokk vor uns. Die Straßen sind gut geräumt, es ist kaum jemand außer uns unterwegs und die Reifen haben hier natürlich Spikes.

Wir fahren durch die hoch verschneiten Wälder, über gerade noch fließende Flüsse und an fest zugefrorenen Seen entlang. Die Sonne färbt den Horizont blutrot, ehe sie dann gegen 10 Uhr über den Bergen am Horizont aufgeht.

Ich fahre vorsichtig, nicht so schnell wie die Einheimischen, denn immer wieder hängen schwarze Plastikbeutel an den Schneepfählen, die neben der Straße in den aufgetürmten Schneewällen stecken. D.h., hier können jederzeit Rentiere auf der Straße sein. Und tatsächlich, da laufen sie! Keine große Herde, aber ein paar überqueren gerade die Straße. Ich halte an und freue mich an dem Anblick, denn scheu sind sie nicht. Sie sind an Autos gewöhnt und verschwinden auch nicht gleich im Wald. Dieser Ausflug beginnt schon gut!

Alle Rentiere in Schweden haben einen Besitzer. Sie sind natürlich gekennzeichnet. Einige tragen Glocken, wie die Kühe in den Alpen, aber alle sind an den Ohren mit bestimmten Einschnitten markiert. Sie bewegen sich völlig frei in der Landschaft und so vermischen sich natürlich die einzelnen Herden.

Eva Gunnare

Eva Gunnare

Dann kommen wir am kleinen, typisch roten Holzhäuschen von Eva Gunnare in Jokkmokk an. Sie ist keine Sami, sondern vor vielen Jahren aus Stockholm hier zu Besuch gewesen und hängen geblieben. Dann hat sie sich den Kräutern, Pflanzen und der Küche dieser Region und den Sami verschrieben. Ihr Haus ist aus den 50iger Jahres des letzten Jahrhunderts und war damals als Unterkunft für die Sami-Rentierhirten gedacht. Dazu gehört jeweils eine Räucherkammer und kleine Hütten für Gerätschaften usw. Es steht auf einem Gebiet, das im 17. und 18 Jhrdt. mit winzigen Hütten als Quartier für Sami-Familien bebaut war, Sie kamen zum Kirchgang nach Jokkmokk und wurden hier untergebracht. Diese sind längst verfallen. Es gab in der unmittelbaren Umgebung auch eine dazugehörige Kirche, die aber nicht mehr dort steht, sondern versetzt wurde. Dadurch verfielen viele dieser typischen Häuschen und dieser Ortsteil kam in Verruf. Inzwischen sind alle Häuser wieder schmuck hergerichtet.

Im Wald mit Eva

Nach einer sehr herzlichen Begrüßung und einem Lied zur Einstimmung nimmt Eva Gunnare einen Holzkorb mit vielen geheimnisvollen Döschen und führt uns in den verschneiten Wald. Ein bisschen komme ich mir vor wie im Märchen von Hänsel und Gretel, denn schnell umgibt uns eine wunderbare Stille, kein Motorengeräusch ist mehr zu hören. Nun kann ich die Kiefern im Wind rauschen hören, der Schnee knirscht unter unseren Schuhen und ein paar Vögel piepsen. Eva erklärt uns, wie man aus der inneren, sehr dünnen Rinde der Kiefern, die hier viel schlanker wachsen, als die Bäume, die wir aus unseren Wäldern kennen, Rindenbrot herstellen kann. Traditionell wird es von jungen Bäumen gewonnen, da die Rinde dann leichter zu schälen ist. Sie hat in einer ihrer geheimnisvollen Dosen sogar etwas von diesem Brot für uns zum Probieren dabei. In Aussehen, Konsistenz und Geschmack ähnelt es sehr dem Knäckebrot. Also ich finde es sehr schmackhaft!

Vogelfutter

An bestimmten Büschen und Pflanzen, von denen zaghaft einige Äste aus dem Schnee ragen, halten wir an und Eva erklärt uns, wie man diese Pflanzen nutzen kann. Unglaublich, was man eigentlich alles essen kann und wieviel Wissen davon verloren gegangen ist!

Eva führt uns zu einem Platz, an dem seit vielen Jahren Vögel von den Schulkindern gefüttert werden. Sie wissen, dass die Menschen ihnen hier nichts Böses wollen und fliegen auch nicht weg. Schon öffnet Eva die nächste Dose und gibt mir einige Nusskerne auf die Hand. Es dauert gar nicht lange und der erste Vogel landet kurz auf meiner Hand und bedient sich. Ist das niedlich! Sogar auf unseren Köpfen landen sie! Zum Abschied von diesem Fleckchen Erde, wo die Zeit stehen geblieben scheint, singt Eva noch einmal für uns. Wie schön das in dieser Winterwelt klingt!

Eva Gunnare singt für uns

Dann öffnet Eva eine Ihrer Thermoskannen und lässt uns einen warmen Kräuter- und Beerensaft probieren. Das tut gut, er strömt warm in meinen Magen und schnell sind auch meine Hände wieder ganz warm.

Auf dem Rückweg, an dem wir an anderen Heilpflanzen vorbeikommen, dürfen wir einen anderen Saft probieren. Er wird u.a. hergestellt aus Sumpfporst, aus der Gattung Rhododendron. Er wärmt ungemein. Die Blätter der Pflanze sehen aus wie Kiefernnadeln. Allerdings dienen den Sami seit ewigen Zeiten aufgekochte Kiefernnadeln als wärmendes Getränk. Es wärmt viel mehr durch als uns bekannter Tee.

Essen bei Eva Gunnare

In der Kräuterkammer

Dann kommen wir endlich wieder an ihrem Holzhäuschen an und nun führt sie uns in ihre gute Stube. Sie hat schon verschiedene örtliche Köstlichkeiten vorbereitet. Bevor wir diese kosten dürfen, führt sie uns aber in ihre „Kräuterkammer“, ein Raum voll mit Blechdosen, mehreren Kühltruhen, Fläschchen, Gläsern und Büchern.

Hier bekommen wir weitere Informationen zu den Pflanzen, die traditionell von den Sami gegessen wurden oder als Heilpflanzen genutzt wurden. Wir dürfen an getrockneten Blättern schnuppern, Birkensaft als Sorbet probieren, getrocknete Beeren kosten und vor allem Staunen und Fragen stellen.

Dann geht es wieder hinein in die Wohnstube. Wir schnuppern an verschiedenen, selbst gemischten Tees und suchen uns einen zum Trinken heraus. Dann können wir gemütlich die Köstlichkeiten, wie Rentier-Carpaccio oder Beerenkuchen kosten.

Eva Gunnare, Anna Kuhmunen

Da ertönt ein Klopfen an der Tür und Anna Kuhmunen tritt ein. Die Sami Frau trägt ihre traditionelle Kleidung, einen dicken gefilzten Umhang und eine Mütze aus Rentierfell. Anna holt uns ab, damit wir nun tiefer in die Sami Kultur eintauchen können.

Gern hätte ich Eva noch weiter zugehört, denn sie hat ein schier unerschöpfliches Wissen über die traditionellen Gerichte der Sami und wer mehr Zeit hat, kann einen ihrer Kochkurse besuchen.

Bei der Sami Anna Kuhmunen

Aber mein Mann Dirk und ich sind schon ganz gespannt, was uns Anna zu erzählen hat. Sie fährt vor und schnell sind wir außerhalb von Jokkmokk. Kurz halten wir am Polarkreis und dann geht es noch ein paar Minuten weiter.

Dirk am Polarkreis

Wir biegen von der Hauptstraße ab in einen kleinen Waldweg, der uns mitten in den Wald bringt. Hier stehen einige der kleinen Sami Holzhäuser und auch einige Tipis, die traditionellen Zelte, in denen die Sami während ihrer Wanderungen wohnen.

Anna Kuhmunen möchte uns die bedrohte Kultur der Sami näherbringen, vor allem natürlich berichten, wie die Sami seit 10.000 Jahren mit und von den Rentieren leben und wie ihre Lebensweise gänzlich von den Rentieren bestimmt ist.

Die Rentiere

Anna mit Rentier

Ich sehe schon einige der Rentiere in einem großen umzäunten Bereich stehen, etwas das diese Tiere so gar nicht gewöhnt sind. Anna klärt uns auf, dass ihre Familie nur kranke oder schwache Tiere bei sich haben. Ansonsten halten sich die Tiere in den Wäldern auf. Die Rentiere haben sehr empfindliche Nasen und können ihre Nahrung, Moose und Flechten, noch 70 cm unter der Schneedecke riechen und mit ihren Hufen frei kratzen. Durch die Klimaerwärmung ist es nun leider nicht mehr so kalt, d.h. es regnet sogar manchmal im Winter. Das Wasser sickert durch den Schnee und bildet dann eine Eiskruste über dem Boden. Durch das Eis können die Rentiere aber ihr Futter nicht riechen da sie perfekt an lockeren Schnee angepasst sind und nicht an hartes Eis.

ein neugieriges Rentier

So kommt es nun mehr und mehr vor, dass die Rentiere nicht mehr genug Nahrung finden und dadurch zugefüttert werden muss. Da sich die Tiere aber frei in den Wäldern bewegen, ist es schwierig sie zu finden. Ihr Mann ist gerade unterwegs, um die Herden zusammen zu treiben. Mit den anderen Männern des Dorfes sind sie teilweise wochenlang unterwegs, um die Tiere zu suchen. Vor drei Jahren ist fast ein Viertel der Tiere an Unterernährung gestorben.

Das ist natürlich für die Sami, deren Existenz von den Herden abhängt, ein furchtbarer Verlust, von den hungernden Tieren mal ganz abgesehen.

Die Rentiere, die hier im großzügigen Gehege stehen, werden nun von uns gefüttert. Sie sind nicht alle unterernährt, sondern erholen sich hier von der einen oder anderen Verletzung. Sie sind zutraulich und fressen sofort aus der Hand. Anna klärt uns aber auf, dass sie nie bei den Menschen bleiben würden. Sobald sich die Tür öffnet, wären sie auf und davon, zurück in den Wäldern. Man kann sie zwar soweit zähmen, dass sie auch Schlitten ziehen, aber das ist halt schon viel Arbeit.

In dieser Herde sind auch ein paar fast weiße Tiere mit weichem Fell. Ich frage, ob sie speziell gezüchtet wurden. Anna verneint, alle Farben sind eine Laune der Natur.

weißes Rentier, süß!

Da ich die begehrten Moose in der Hand halte, bin ich schnell von ihnen umringt. Ich werde von vorn und hinten gestupst, aber immer vorsichtig. Auch die weiblichen Tiere tragen ein Geweih, das aber weniger verzweigt ist.

Auch untereinander rangeln die Tiere manchmal, jeder will der erste an der Futterstelle sein. Anna hat nämlich unterdessen auch Pellets ausgestreut.  Rentiere trinken im Winter kein Wasser, sie stillen ihren Durst nur über die Aufnahme von frischem Schnee. Daher können die Tiere auch nicht in größerer Stückzahl in den Gehegen gehalten werden, der Schnee verschmutzt zu schnell.

Langsam wird es dunkel und ich muss mich von diesen knuddeligen und lieben Tieren losreißen, die sich so ganz anders benehmen als die Rehe, die wir aus unseren Breitengraden kennen.

Im Tipi

Anna führt uns in ihr Tipi, das sie im Sommer mit ihrem Mann und den beiden Kindern während der Wanderungen mit den Rentieren als Unterkunft benutzt.

Es sieht aus wie ein typisches Indianerzelt, wie wir es aus den Karl-May-Filmen kennen. Innen brennt schon ein ordentliches Feuer und es ist so warm, dass wir die Jacken und Stiefel ausziehen können. Der Boden ist auch mit Tierfellen ausgelegt, die keine Kälte aus dem gefrorenen Boden durchlassen

Rentiere in Jokkmokk

Auch Anna schenkt uns ein warmes Beerengetränk ein, die Becher sind aus Holz geschnitzt. Plastik braucht hier niemand. Von den geschlachteten Rentieren wird jedes Stück verwertet, nichts wird weggeworfen, wie wir nun lernen.
Da hier im äußersten Norden Europas selbst im Sommer kein Getreide angebaut werden kann, ist die Urbevölkerung weitgehend auf das Rentier angewiesen.

Anna und viele der anderen, ca. 30.000 verbliebenen Sami die Rentierzucht betreiben, haben Angst um ihre Zukunft. Im Durchzugsgebiet der Sami Nomaden wurde Eisenerz gefunden, das nun abgebaut werden soll. Damit würde den Sami ihre Existenzgrundlage entzogen. Da dieses Land kein Eigentum der Sami ist, sie nutzen es als Weideland, ist das ein großes Problem. Die Sami kennen Land als Eigentum in der Form nicht.

Ich persönlich hoffe sehr, dass sich die schwedische Regierung nicht dazu entschließt, dieses Land zum Abbau des Eisenerzes frei zu geben. Damit wäre die einzigartige und Jahrtausende alte Kultur der Sami zerstört.

Anna Kuhmunen im Tipi

Anna hat für uns nicht nur den köstlichen Saft vorbereitet, sondern ein ganz spezielles Brot, eine Art Pide, das nicht brechen kann und relativ lange frisch bleibt. So können die Sami auf ihren Wanderungen das Rentierfleisch darin essen. Auch wir dürfen das frisch in einer Pfanne auf dem Feuer gebratene Fleisch probieren. Es ist ganz zart und zergeht auf der Zunge.

Mittlerweile köchelt auch die schon vorbereitete Suppe über dem Feuer. Natürlich besteht sie auch aus Rentierfleisch, das nur mit ein wenig Salz gekocht wird, Kartoffeln und Karotten. Selten habe ich eine so gute Suppe gegessen und ich freue mich diebisch, dass ich einen Nachschlag haben darf!

Joik

Nachdem wir alle gesättigt sind, möchte Anna noch für uns singen. Sie bittet uns, dies nicht aufzunehmen und lieber die Augen zu schließen. Diese Art Gesang ist nach dem Aufkommen des Christentums in dieser Region von der Kirche verboten worden und Generationen von Sami haben diesen „Joik“ nicht mehr praktiziert. Mit diesem Joik besingen die Menschen Tiere, Menschen oder auch Naturereignisse. Es ist eine Art Hineinversetzen in den Anderen, in die Natur oder die Umgebung. Die Schamanen haben sich damit in eine Art Trance gesungen. Kein Wunder, dass die Kirche dies untersagt hat.

Umso schöner ist es, dass diese Art von Tradition nun wieder praktiziert wird. Anna hat eine wunderschöne Stimme, die mir Gänsehaut auf den Körper zaubert.

Inzwischen ist es draußen ganz dunkel, nur das langsam verglimmende Feuer erleuchtet das Tipi, zusammen mit dem Gesang ergibt das eine ganz wunderbare Stimmung. Könnten wir doch noch bleiben!

Leider ist unsere Zeit hier mit Anna Kuhmunen vorbei und wir werden in die Realität des Hier und Heute entlassen.

Zwei Stunden Fahrt durch die Dunkelheit liegen wieder vor uns und nun beginnt es auch noch leicht zu regnen. Sehr schlecht für die Rentiere da draußen in den Wäldern und auch schlecht für uns, denn gleich sind die Straßen spiegelglatt.

Wir lernen bei Eva Gunnare und Anna Kuhmunen viel über Sami Tradition in Schwedisch Lappland
Rentiere an der Straße

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Mein Dank gilt Johann Schatton von FlyCar, der mir den Tipp gegeben hat, die beiden Frauen in Jokkmokk zu besuchen!

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Neueste Kommentare

21 Kommentare

  1. 20. Februar 2020
    Antworten

    Liebe Gariela,

    zu den Sami würde ich auch gerne mal fahren. Interessante Kultur, die so garnicht zu dem Rest des Landes passt. Bei so einem Ausflug kann man mehr über die Lebensweise erfahren. Und die Rentiere sind einfach süß.

    Herzlichen Dank für den spannenden Bericht mit den interessanten Inforamtionen.

    Liebe Grüße
    Renate

    • 21. Februar 2020
      Antworten

      Liebe Renate,
      die Kultur hat mich auch fasziniert und ich wusste vor der Reise wirklich wenig über die Sami. Ich bin glücklich, dass ich dort wieder etwas Neues lernen konnte.
      Liebe Grüße
      Gabriela

  2. 20. Februar 2020
    Antworten

    Ganz ganz toller Bericht! So etwas liebe ich zu lesen! Ich finde das es auch sehr schlimm, dass man den Sami ihr Land und ihre Kultur nimmt, indem man den wirtschaftlichen Interessen Vorrang gibt. Leider ist das ja überall auf der Welt der Fall. Umso wichtiger finde ich genau solche Beiträge, weil sie die Kultur der Sami beleuchten und mehr Aufmerksamkeit auf das Thema lenken.
    Beim Gesang hab ich mal kurz ne Gänsehaut bekommen 🙂
    Lg Miriam

    • 20. Februar 2020
      Antworten

      Liebe Miriam, vielen Dank für deinen Zuspruch. Ja, auch die nicht so schönen Dinge sollten angesprochen werden. Viel zu wenig ist davon bekannt. Ich wusste vor der Reise kaum etwas über die Sami und bin sehr froh, ein wenig aus erster Hand erfahren zu dürfen. Ich hoffe, dass sie noch viele Jahre ihre Kultur leben können.
      Liebe Grüße
      Gabriela

  3. 16. Januar 2020
    Antworten

    So, nun hat es endlich geklappt, mit dem Einloggen… ich weiß nicht, warum das vorher nicht ging.

    Das ist wirklich ein superspannenedes Thema und ein bisschen beneide ich dich um dieses Erlebnis <3

    • 17. Januar 2020
      Antworten

      Liebe Ilona,
      das war wirklich ein sehr spezielles Erlebnis, das ich nicht missen möchte. Vorher wusste ich kaum etwas über diese uralte Kultur. Vielleicht hast du ja irgendwann einmal die Gelegenheit, Sami kennenzulernen.
      Liebe Grüße
      Gabriela

  4. 15. Januar 2020
    Antworten

    Hallo Gabriela,
    das liest sich alles so surreal.
    Traumhaft.
    Womit ich wohl nicht klarkommend würde: mit der Dunkelheit.

    Liebe Grüße
    Isabel

    • 17. Januar 2020
      Antworten

      Liebe Isabel,
      ich weiß auch nicht, ob ich auf Dauer mit der langen Dunkelheit klar käme. Für die acht Tage war es ein tolles Erlebnis.
      Liebe Grüße
      Gabriela

  5. 15. Januar 2020
    Antworten

    Bei deinem schönen Artikel werden großartige Erinnerungen in mir wach.
    Auch wenn es bei mir der finnische Polarkreis war, es war ein Traum in weiß.

    Mein Highlight Söppö 🙂
    Lustig, denn gerade heute habe ich mit Schweden telefoniert 🙂

    Liebe Grüße, Katja

    • 15. Januar 2020
      Antworten

      Liebe Katja ,
      diese Region in Europa ist schon etwas sehr besonderes. Nach Finnland, in die Sami Region, möchte ich auch noch einmal.
      Liebe Grüße
      Gabriela

  6. Anonymous
    13. Januar 2020
    Antworten

    Hallo Gabriela, der Beitag regt direkt dazu an, sich die Region selbst einmal anzuschauen

    • 15. Januar 2020
      Antworten

      Das freut mich sehr. Viel Spaß, wenn du dorthin reisen solltest.
      Liebe Grüße
      Gabriela

  7. Michael Hohnschild
    13. Januar 2020
    Antworten

    Toller Bericht, vielen Dank dafür!
    Ich kann mich durch die jahrelangen Reisen nach Nordschweden auch im Winter gut in diese Welt hinein versetzen!

    • 13. Januar 2020
      Antworten

      Vielen Dank lieber Michael! Wir waren auch total begeistert!
      Liebe Grüße
      Gabriela

  8. geertnerin
    13. Januar 2020
    Antworten

    Liebe Gabriela, vielen Dank für den schönen Artikel, auch wir haben in den vergangenen Jahren und auch schon in diesem Winter solche eindrücklichen Erlebnisse in Lappland gehabt. Samische Familien waren unsere Gastgeber und wir waren sehr dankbar, dass wir in die Kultur Nordeuropas eintauchen konnten. Wir fragen uns immer, was wir als Gäste dazu beitragen können, dass die Kultur der Samen erhalten bleibt?
    Wir sind gespannt, was wir über die Samen noch in deinem Blog lesen können. Lieben Dank und Grüße von Geertje und der nordicfamily
    https://www.nordicfamily.de/sami-kultur-rentiere-rantajaervi-vildmark-tornedalen/

    • 13. Januar 2020
      Antworten

      Liebe Geertje,
      wir können zwar nicht viel tun, aber wir können immer wieder darüber berichten und erzählen. Viel ist leider über die Sami Kultur hier nicht bekannt.
      Heute Abend schaue ich mal auf eurem Blog nach, was ihr erlebt habt. Da bin ich schon gespannt.
      Ganz liebe Grüße
      Gabriela

  9. 12. Januar 2020
    Antworten

    Oh Gabriela, ich bin noch ganz tief versunken in diesen tollen Bericht. Ich habe ganz viel Neues erfahren. Es war so spannend. Ich war voll weg. Danke fürs mitnehmen.

    Liebe Grüße
    Liane

    • 12. Januar 2020
      Antworten

      Liebe Liane,
      das freut mich sehr! Ich hätte noch so viel mehr schreiben können. die Sami haben viel Ungerechtigkeit erfahren müssen und leider ist das noch nicht beendet. Mein Tag in Jokkmokk hat mich stark beeindruckt!
      Liebe Grüße
      Gabriela

  10. inaaltoet
    12. Januar 2020
    Antworten

    Ja eine sehr interessante Kultur und auch wieder ein Beispiel für eine unterdrückte Urbevölkerung, wenn ich da allein dran denke was da in Norwegen alles geschehen ist und wie wenig diese Zeit dort aufgearbeitet ist und auch den teilweise immer noch schwierigen Stand der Sami heute.

    Danke für den Beitrag!

    LG aus Görlitz
    Ina

    • 12. Januar 2020
      Antworten

      Liebe Ina,
      überall in Nordeuropa wird den Sami versucht, ihre Kultur zu nehmen. In Schweden wurden sie umgesiedelt, nun soll in großem Stil Eisenerz abgebaut werden. In Russland wird auf dem Migrationsweg Erdgas gefördert.
      Kommerz geht vor Tradition. Das ist leider sehr schlimm!
      Liebe Grüße
      Gabriela

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