Riga im Dezember

Die Hauptstadt von Lettland ist auch im Winter eine Reise wert.

Auf meiner Seminar-Reise mit Gebeco besuchen wir nicht nur Estland (zum Beitrag über Estland), sondern zuerst reisen wir nach Riga. (To the English blog.)

Air Baltic bringt uns in kurzer Zeit von Frankfurt nach Riga.

sehr persönliche Snackbox bei Air Baltic
sehr persönliche Snackbox bei Air Baltic

Wir freuen uns über eine ganz persönliche Snackbox, die wir an Bord bekommen. Sie ist nicht nur schön anzusehen, sondern der Inhalt ist auch extrem lecker!

In Riga angekommen ist das Gepäck in wenigen Minuten eingesammelt und wir werden von unserer lettischen Reiseleiterin Maiya begrüßt und zum Hotel gefahren. Es ist Feierabendverkehr und die Autos stauen sich, um über eine der wenigen Brücken in die Innenstadt fahren zu können. Na dieses Problem kennt wohl jede Großstadt…

Wellton Riga Hotel
Wellton Riga Hotel

Unser Hotel „Wellton Riga“ liegt in der Innenstadt, so dass wir unsere Stadtbesichtigung am nächsten Morgen zu Fuß „erledigen“ können.

Leckereien in der Markthalle von Riga
Leckereien in der Markthalle von Riga

Nur einen Katzensprung entfernt befinden sich die großen Einkaufshallen, die aus ehemaligen, verkleinerten Zeppelinhallen bestehen und einem riesigen Supermarkt ähneln.

Markthallen in Riga
Markthallen in Riga

Eine Halle ist für Fleisch, eine für Fisch, eine für Gemüse usw. Eigentlich soll das nur ein kurzer Besuch werden, aber draußen ist es ungemütlich und die vielen uns unbekannten Gerüche und Speisen haben es uns angetan. Wir können uns kaum trennen. Maiya muss ein Machtwort sprechen, denn es gibt noch viel zu sehen hier.

Kürbisse in der Markthalle von Riga
Kürbisse in der Markthalle von Riga

Für mich ist es der zweite Besuch in dieser Stadt, allerdings war ich beim ersten Mal  im Sommer hier, viel wärmer war es da allerdings auch nicht und es hat geregnet. Das tut es heute hoffentlich nicht!

Riga
Riga

Maiya führt uns zunächst durch die Innenstadt, zeigt uns viele Ecken, klärt uns über das Schwarzhäupterhaus auf (siehe großes Bild ganz oben). Vor diesem wunderschönen Gebäude, das nach dem Krieg wieder aufgebaut wurde, wollen wir einen Gebeco Banner hochhalten und ein Gruppenfoto machen. Leider klappt das nicht ganz, denn wir kommen dem Eingang zu nahe und sofort kommt ein junger Mann mit schwarzem Anzug und Knopf im Ohr heraus und erklärt uns, das wir Abstand halten mögen. Der gehört sicher zur Bodyguard des Präsidenten, der momentan hier residiert, da sein Präsidentenpalast gerade renoviert wird. Wahrscheinlich hat er Angst, dass wir hier mit einem Transparent gegen etwas protestieren wollen, denn er lässt sich auf Lettisch von Maiya erklären, was dort drauf steht. Eigentlich machen wir ja nur Werbung…

die ältesten Gebäude in Riga
die ältesten Gebäude in Riga

Weiter geht es. Viele alte Gebäude sind inzwischen renoviert worden. Häufig erinnert mich die Stadt ein wenig an andere Hansestädte wie Lübeck, sogar an Bremen, denn die Stadtmusikanten stehen als Geschenk der Patenstadt vor der Petrikirche.

Die Bremer Stadtmusikanten vor der Petri Kirche in Riga
Die Bremer Stadtmusikanten vor der Petri Kirche in Riga

Wir schlendern über mehrere Weihnachtsmärkte und dürfen uns bei einem traditionellen Weihnachtspunsch, dem Schwarzen Balsam, wieder aufwärmen.

Jungendstilhaus in Riga
Jungendstilhaus in Riga

Dann geht es in das Stadtviertel, wo die wunderschönen Jugendstilhäuser stehen. Damals wie heute sind die Wohnungen dort kaum bezahlbar. Wir staunen über die Pracht der Gebäude. In der russischen Zeit waren sie gar nicht gern gesehen, zeigten sie doch den Kapitalismus seiner ehemaligen Besitzer. Abreißen wollte man sie wohl auch nicht, daher pflanzte man Bäume, damit man sie nicht so gut sehen konnte.

Jugendstilhaus in Riga
Jugendstilhaus in Riga

Bunt durften sie in der Ära auch nicht sein. Wir freuen uns, dass wir im Winter hier sind, denn kein belaubter Baum stört unsere Sicht auf die Häuser. Das ist definitiv ein Pluspunkt, um Riga im Winter zu besuchen. Leider sind die Tage kurz und häufig ist der Himmel auch noch grau, aber zum Fotografieren reicht es.

Russisch-Orthodoxe Kirche in Riga
Russisch-Orthodoxe Kirche in Riga

Uns reicht es jetzt auch, denn wir sind doch recht durchgefroren. Also führt Maija uns zurück, vorbei an der Russisch-Orthodoxen-Kirche, einem prächtigen Bauwerk.

Abends lassen wir uns ein typisch lettisches Essen im „Salve Restaurans“ schmecken, ehe wir früh am Morgen wieder die Air Baltic besteigen, um nach Tallinn zu fliegen.

Salve Restorans
Salve Restorans

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