Bei Adlern, Walen und Gletschern, 1. Teil

Auf der Kenai Halbinsel

Unsere letzen drei Tage in Alaska brechen an. ( For English) Nicht nur der Himmel weint, als wir morgens Abschied nehmen vom „Alaska Garden B & B“ in Wasilla, auch ich muss schlucken. Ich habe mich in dieses Land verliebt und würde am liebsten, zumindest für eine Weile, hier bleiben. Das wirklich gute und umfangreiche Frühstücksbuffet kann uns nur wenig darüber hinweg trösten, dass unsere Tour dem Ende zu geht.

Turnagain Arm
Turnagain Arm

Wir fahren auf den Glenn Highway und nehmen Kurs auf die Kenai Halbinsel. Da es wie aus Kübeln gießt und wir die Umgebung kaum sehen können, machen wir einen kurzen Shoppinghalt an einem Einkaufszentrum. Lang hält es uns dort aber nicht, da wir ja noch einige Meilen Fahrt vor uns haben. Bald wird der Glenn Highway zum Seward Highway. Es ist ordentlich Verkehr, ganz anders als die letzten Tage. Wir merken, dass wir in der Nähe von Anchorage sind.

Turnagain Arm, Beluga Point
Turnagain Arm, Beluga Point

Das Wetter klart ein bisschen auf, der Regen wird weniger und der Nebel verzieht sich in höhere Regionen. Endlich können wir die uns umgebenen Berge wieder sehen. Am Turnagain Arm, einem langen, relativ schmalen Meeresarm fahren wir entlang. Am Beluga Point halten wir an, beim Ausstieg pustet uns der Wind fast um. Das wird kein langer Fotostop, Belugas sehen wir auch nicht.

Immer weiter folgen wir der Straße, rechts von uns immer der Turnagain Arm. Der Regen wird immer weniger, der Verkehr auch. Wir genießen immer wieder den Ausblick auf schneebedeckte Berge und immer mal wieder einem Gletscher dazwischen. Wir beschließen zum Portage Lake zu fahren. Das ist nur ein kurzer Abstecher. Den See kann man mit einem Boot befahren, dass die Passagiere in die Nähe des Gletschers bringt.

Byron Glacier
Byron Glacier

DSC04894-sDarauf verzichten wir, wir wandern lieber ein wenig entlang des Byron Glacier Trails zum Byron Gletscher. Eine knappe Stunde brauchen wir hin und zurück, dann fahren wir das kurze Stück zurück zum Highway.

Byron Glacier
Byron Glacier

Einen kurzen Stopp legen wir aber noch an der Williwaw Salmon Viewing Area ein.P1160129-1 Tatsächlich können wir Lachse beim Laichen beobachten, verschiedene Arten tummeln sich hier, ehe sie sterben.

Lachse
Lachse

Jetzt geht es richtig durch die Berge, der Regen hat aufgehört und wir bekommen eine gute Aussicht auf die Berge, Täler und dem einen oder anderen reißenden Bach.

Kurz vor Seward biegen wir noch ab auf die Exit Glacier Road, um den Exit Gletscher zu besuchen.

Exit Glacier
Exit Glacier

Am Besuchercentrum parken wir und machen uns an den Aufstieg zum Gletscher, der sich in den letzten Jahren dramatisch zurück gezogen hat. Der Weg führt erst durch den Wald und dann bergauf am Berg entlang. Mit normaler Kondition ist es gut zu schaffen, wir brauchen ungefähr 20 Minuten. Je näher wir dem Gletscher kommen, desto kühler wird es. Plötzlich kommt ein heftiger, sehr kalter Wind auf. Ein Schild am Weg erklärt dieses Wetterphänomen.

Für heute haben wir genug vom Wandern. Wir fahren die Straße zurück zu unserem Übernachtungshotel, der „Seward Windsong Lodge“, ein rustikales Hotel mit mehreren Gebäuden, die in eine Waldfläche hinein gebaut wurden. Wir fühlen uns hier richtig wohl, unsere Mägen sagen aber es ist Zeit fürs Abendessen.

Seward Windsong Lodge
Seward Windsong Lodge

Also fahren wir nach Seward hinein, schauen uns kurz um und entscheiden uns für die Seward Brewing Company, einer Brauerei mit eigenem Bier.

Es ist ja lange hell, also bummeln wir noch etwas die 4th Avenue entlang.

Seward, 4th Street
Seward, 4th Ave.


Morgen früh gehen wir aufs Boot und fahren der Resurrection Bay entlang, unserem letzten Highlight auf dieser einmaligen Rundreise durch Alaska und den Yukon. Nächste Woche erfahrt ihr mehr davon, bis dahin findet ihr immer Neuigkeiten und mehr Fotos auf meiner Facebook Seite oder auf Instagram.

 

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Gabriela Verfasst von:

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