Beim Instawalk in Gifhorn

Ein paar Stunden Zeit

Bei meinniedersachsen.de habe ich mich um einen Instawalk in Gifhorn beworben und tatsächlich auch eine Einladung erhalten. Das finde ich super und ich freue mich sehr!

(To the English blog.)

Bei der Touristeninformation Südheide Gifhorn am Marktplatz, die Co-Sponsor ist, treffe ich mich mit den drei anderen Instagramern (ein “hallo“ an @aladiia , @bastihe1996 und @karstenkimbel) und wir werden von Jörn Pache (von der Südheide ‚Gifhorn GmbH) herzlich begrüßt.

Jahrhunderte alte Häuser
alte Fachwerkhäuser in Gifhorn

Für jeden liegt eine gepackte Tasche bereit, mit Infos zu Gifhorn und einem Snack. Klasse, dann kann es ja losgehen!

Wir haben viel Glück, denn Petrus lässt heute die Sonne noch ein bisschen warm scheinen, immerhin ist September und die letzten Tage hat es doch ordentlich geregnet und auch gestürmt.

Im Zentrum von Gifhorn

Heute ist Samstag und viele Marktstände säumen die Haupteinkaufsstraße der ca. 42.000 Einwohner zählenden, niedersächsischen Stadt Gifhorn. Bisher bin ich immer nur durch die Stadt gefahren, wenn ich auf die Autobahn bei Braunschweig fahren wollte, also bin ich neugierig, was ich zu sehen bekommen kann.

evangelische Kirche in Gifhorn
im Inneren der St. Nikolai_Kirche in Gifhorn

Zunächst schaue ich mir die St. Nicolai-Kirche an. Es ist eine evangelische Kirche aus dem 18. Jahrhundert, innen mit viel Holz und der bekannten Christian-Vater-Orgel von 1748.

Direkt gegenüber steht das Alte Rathaus mit viel Fachwerk, es wurde 1562 erbaut. Heute ist dort ein Restaurant, das Rathaus ist umgezogen.

ehemaliges Rathaus mit Wochenmarkt in Girhorn
das Alte Rathaus in Gifhorn

Ich gehe an den Marktständen auf dem Steinweg entlang und entdecke weitere sehr schöne alte Häuser, viele auch mit Fachwerk. Einige beherbergen Geschäfte, andere Cafés. Heute sitzen wegen des herrlichen Sonnenscheins viele Leute vor den Cafés und genießen Eis und Kaffee.

Gifhorn ist knapp 900 Jahre alt und wurde strategisch günstig an der Kreuzung zwischen Der Alten Salzstraße, die in meiner Heimatstadt Lüneburg beginnt und in dieser Richtung in Braunschweig endet und der Kornstraße, die von Celle nach Magdeburg führt, gegründet.

Gifhorn liegt an der Salzstrasse
98 km bis Lüneburg, dem Anfang der Salzstraße

Noch dazu liegt Gifhorn  an einem Fluss, der Aller. Gerade stehe ich auf der Brücke, die über die Aller führt. Es ist ein kleines, gemächliches Flüsschen, das hier mitten durch die Stadt fließt. Einige Verliebte haben Liebeschlösser, der Brücken Club Blumenkästen angebracht. Mit den schnatternden Enten unten und dem üppigen Bewuchs an den Ufern ist das ein wirklich idyllisches Bild!

Verliebte in Gifhorn
Liebesschlösser an der Aller-Brücke

Ein Straßenkünstler macht gute Musik , etwas weiter die Straße runter gibt es ein schönes Wasserspiel und dann muss ich auch schon umdrehen, denn in Paulas Brasserie wollen wir uns alle zum Lunch treffen.

moderne Kunst
Ziegenplastik in Gifhorn
Straßenmusik
Straßenmusikant in Gifhorn

Ein Tisch draußen ist wie für uns gemacht und bei Burgern oder Currywurst unterhalten wir uns ein wenig.

An der Aller entlang spazieren wir mit vollem Magen dann gemeinsam

zum Mühlenmuseum am Rande von Gifhorn

Darauf habe ich mich schon den ganzen Vormittag gefreut, denn ich bin schon häufig daran vorbei gefahren.

Fotopunkt im Windmühlenmuseum
Hallo!!! Ich grüße euch aus dem Mühlenmuseum in Gifhorn

Ehe wir zum Freilichtmuseum abbiegen, gehen wir noch am Welfenschloss vorbei. Schade, dass die Zeit zu kurz ist, um es noch näher anzuschauen oder das Historische Museum drinnen zu besuchen. Da muss ich wohl noch einmal kommen 😉

Schloss in Gifhorn
das Gifhorner Welfenschloss

Wie der Name Mühlenmuseum schon sagt, befinden sich hier viel 14 Mühlen, teils Originale, teils Nachbauten aus vielen Ländern der Welt. Aus Griechenland genauso wie aus Korea. Dazu eine interessante Schiffsmühle, die im Mühlensee schwimmt.

eine Wassermühle
die Schiffsmühle im Gifhorner Mühlenmuseum

Natürlich schaue ich mir auch die nachgebildete Russisch-Orthodoxe Holzkirche an. Die Ikonen im Inneren sind ebenfalls Nachbildungen, aber das tut dem Ganzen keinen Abbruch.

Russisch Orthodoxe Holzkirche in Gifhorn
die Nachbildung einer Russisch Orthodoxen Kirche im Mühlenmuseum
Russ. Orth. Kirche im Windmühlenmuseum
der Altar in der Russ. Orth. Kirche

Die Zeit reicht leider auch nicht mehr für den Glocken-Palast, der unter  der Schirmherrschaft von Michail Gorbatschow steht und aussieht, wie ein russisches Kloster mit den typischen Zwiebeltürmen.

Nachbau eines russischen Klosters
der Glockenpalast in Gifhorn

Den Nachmittag lassen wir dann bei Kaffee und dem besten Butterkuchen, den ich je gegessen habe, im Mühlencafé ausklingen.

Gifhorn hat noch mehr Schätze zu bieten, aber die werde ich dann wohl bei einem anderen Besuch entdecken müssen.

Windmühlenmuseum
eine Holzbrücke mit Schnitzereien im Museum

Ich bedanke mich an dieser Stelle noch einmal bei den Sponsoren! Mir hat dieser Tag wirklich viel Spaß bereitet, ich habe nette Leute kennen gelernt und eine hübsche Stadt besichtigt. Niedersachsen hat doch viele Schätze zu bieten!


Sturmschäden
Naturgewalten in Girhorn

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ausgestellte Knochen eines Wales in Gifhorn
Walknochen in Gifhorn

 

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Neueste Kommentare

2 Comments

  1. 29. November 2017
    Reply

    Toll, Gabriela! Ich werde auch am Freitag auf meinen ersten Instawalk in Stuttgart gehen und bin schon sehr gespannt, was ich dort so erlebe 🙂

    • Gabriela
      2. Dezember 2017
      Reply

      Hallo Korinna! Super! Und wie war es? Hoffentlich hat das Wetter ein bisschen mitgespielt. Berichte doch mal! Liebe Grüße Gabriela

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